Energiesysteme der Zukunft

Ein Projekt der deutschen Wissenschaftsakademien

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So könnte die Zukunft 2050 aussehen: Strom gewinnen wir vor allem aus Wind und Sonne. Autos tanken Strom oder Wasserstoff. Gebäude sind so gut gedämmt, dass sie nicht mehr geheizt werden müssen.

Wie kommen wir dahin? Was bleibt zu erforschen? Und wie bezahlen wir den Übergang zu einer nachhaltigeren Energieversorgung? Das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ gibt Antworten auf diese Fragen. 

Aktuelles

News

Den Gebäudebereich klimaneutral und sozialverträglich umgestalten

ESYS-Expert*innen diskutierten auf den Berliner Energietagen die Herausforderungen und Handlungsoptionen für die klimaneutrale Transformation im Gebäudebereich. Dabei fokussierten sich die Fachleute auch auf die Worst Performing Buildings.

News

Kohlenstoffmanagement: ein breites und integriertes Portfolio ist nötig

Der Treibhausgasausstoß muss schnell und deutlich sinken – aber in manchen Bereichen der Industrie und in der Landwirtschaft kann die Entstehung von Treibhausgasen nicht vollständig vermieden werden. Für Klimaneutralität bis 2045 und langfristig Netto-negativ-Emissionen ist daher ein integriertes Kohlenstoffmanagement nötig. In einer Online-Veranstaltung diskutierten Fachleute über die Anforderungen an eine Gesamtstrategie dafür.

Pressemeldung

Kohlenstoffmanagement und Negativemissionen: Akademien plädieren für konsistente Gesamtstrategie

Ohne Kohlendioxid (CO₂) abzuscheiden und dauerhaft einzuspeichern, ist Klimaneutralität bis 2045 nicht zu erreichen, so zeigen es Klimaszenarien schon länger. CO₂ im Untergrund zu verpressen, war bislang in Deutschland verboten, das soll sich mit der Carbon-Management-Strategie (CMS) nun ändern. Das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) zeigt auf, wo noch Nachbesserungsbedarf an den Eckpunkten der CMS besteht und wie das Kohlenstoffmanagement weiterentwickelt werden kann, um Netto-negativ-Emissionen zu erreichen.

„Die Energiewende ist entscheidend, um das 2-Grad-Ziel der Pariser Klimaschutzkonferenz noch zu erreichen. Das Akademienprojekt ESYS kann einen bedeutenden Beitrag zum Gelingen dieser Wende leisten.“

Gerald Haug
Präsident der Leopoldina

„Die Krisen der letzten zwei Jahre haben noch deutlicher gemacht, dass die Energiewende nicht warten kann. Akademien bündeln das Wissen für die Gesellschaft und also auch das Wissen für die Energiewende.“

Christoph Markschies
Präsident der Akademienunion

„Nur im Zusammenspiel der Weltgemeinschaft kann es gelingen, dass wir globale Fragen wie die Energiewende mit modernen Technologien und Spitzenforschung lösen. Dafür braucht es interdisziplinäre, grenzüberschreitende Projekte wie ESYS.“

Jan Wörner
acatech Präsident