Pressemitteilungen und News

28. März 2019

Fair, effektiv, transparent – Bürgerinnen und Bürgern eine Stimme in der Energiepolitik geben

Die aktuellen Bürgerinitiativen und Klimaschutzdemonstrationen zeigen: Bürgerinnen und Bürger wollen die Energiewende mitgestalten und sich in Planungs- und Entscheidungsprozesse einbringen. Doch wie müssen Kommunikations- und Partizipationsverfahren für eine effektive, faire und sozialverträgliche Energiewende gestaltet werden? Das Akademienprojekt „Energiesysteme der Zukunft“ (ESYS) hat in seiner Analyse „Partizipation und Kommunikation in der Energiewende“ verschiedene Instrumente untersucht.

22. März 2019

Ein neuer europäischer Rechtsrahmen für die Energiewende – welche Chancen und Herausforderungen birgt die Energieunion?

Das EU-Legislativpaket „Saubere Energie für alle Europäer“ setzt einen neuen Rahmen für die europäische Energie- und Klimapolitik bis 2030. Was bedeutet das für die deutsche und europäische Energie- und Klimaplanung? Diese und weitere Fragen diskutierten 85 Fachleute aus Wissenschaft und Praxis bei den Münsteraner Gesprächen zum Umwelt- und Planungsrecht am 21. März. Grundlage bildeten unter anderem die Ergebnisse der ESYS-Stellungnahme „Governance für die Europäische Energieunion“.

20. März 2019

Klimaschutzgesetz-Entwurf: Politischer Fortschritt, aber zu wenig europäisch gedacht

Der Referentenentwurf des Klimaschutzgesetzes ist als Rahmengesetz konzipiert: Er lagert das „Wie“ in einen Klimaschutzplan und Maßnahmenprogramme aus. Besonders kontrovers wird die Festlegung von Jahresemissionsmengen für die einzelnen Sektoren diskutiert, schreibt Sabine Schlacke, geschäftsführende Direktorin des Instituts für Umwelt- und Planungsrecht an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

28. Februar 2019

Wissenschaftsakademien zeigen Strategien zur nachhaltigen Nutzung von Bioenergie auf

Als vielfältigster Energieträger unter den Erneuerbaren kann Bioenergie einen Teil der Klimaschutzlücke schließen. Sie muss dafür jedoch nachhaltiger hergestellt und eingesetzt werden als bisher. Bioenergie sollte dazu stärker aus Rest- und Abfallstoffen produziert und vorwiegend zur Kraftstoffproduktion sowie zur Wärmeerzeugung in der Industrie verwendet werden. Parallel sollten neue Klimaschutzoptionen wie CO2-Entnahmetechnologien mit Bioenergie erforscht werden.

25. Februar 2019

11. Trialog zur Energiewende: Handeln gegen den Klimawandel – wie verändert der Klimaschutz unseren Alltag?

Weniger Flugreisen und Fahrten im eigenen Auto, auf Fleisch verzichten, dafür bessere Luft und mehr Platz in den Städten – sieht so die Zukunft für Bürgerinnen und Bürger aus, wenn die Klimaschutzziele ernst genommen werden? Welche Verhaltensänderungen der Weg zur Klimaneutralität erfordert und welche Chancen er für die Lebensqualität bietet, diskutierten 75 Energiefachleute beim Trialog der HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform und des Akademienprojekts ESYS am 22. Februar 2019 in Berlin.

20. Februar 2019

Energiewendestudien: Jetzt langfristige Rahmenbedingungen gestalten und technologieoffene Anreize setzen

In einer gemeinsamen Initiative haben ESYS, der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Deutsche Energie-Agentur (dena) Empfehlungen für sieben Handlungsfelder vorgelegt, damit Deutschland die Energiewende zum Erfolg führen und seine Klimaziele für das Jahr 2050 erreichen kann.

15. Februar 2019

Wie kann Deutschland die Governance-Verordnung der EU effektiv für die Energiewende nutzen?

Die neue EU-Governance-Verordnung verpflichtet die Mitgliedstaaten seit Ende letzten Jahres, diese Abstimmungen in einen integrierten nationalen Energie- und Klimaplan zu überführen. Was leistet diese Verordnung, damit die gesamte EU klimafreundlich wird? Was leistet Deutschland, um die EU-Klimaziele zu erreichen? Wie Deutschland den integrierten Klima- und Energieplan für die eigene Energiewende nutzen kann, diskutierten Sabine Schlacke (Universität Münster) und Sascha Müller-Kraenner (Deutsche Umwelthilfe) mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

30. Januar 2019

ESYS-Wissenschaftlerinnen: Kohleausstieg muss europäischer werden

Die nationale Kohleausstiegsstrategie setzt positive Anreize, berücksichtigt aber die Europäische Union zu wenig: Europäische Berichtspflichten, Unterstützungsmöglichkeiten und Kooperationsmöglichkeiten fehlen. Zu dieser Einschätzung kommen die ESYS-Mitglieder Sabine Schlacke (WWU Münster) und Michèle Knodt (TU Darmstadt). In ihrem Standpunkt erklären sie, wie der Kohleausstieg europäisch gedacht werden kann.

29. Januar 2019

ESYS-Wissenschaftler kommentieren Bericht der Kohlekommission

Die Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ hat ihren Abschlussbericht vorgelegt. Darin empfiehlt das Expertengremium unter anderem den Ausstieg aus der Kohleverstromung bis Ende 2038, Unterstützungsmaßnahmen für Kohlebundesländer und Beschäftige sowie Entlastungen für Haushalte und Industrie. Der Bericht benennt auch Technologien und Instrumente für die Stromversorgung der Zukunft. ESYS-Wissenschaftler kommentieren in persönlichen Standpunkten, wie die Energieversorgung in Zukunft gesichert werden kann, welche Rolle die Sektorkopplung spielt und was als Nächstes passieren muss.

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