Analyse „Rohstoffe“ erscheint im SpringerLink-Verlag

13. Juli 2018

Für Anlagen, Speicher und Netze werden immer mehr Metalle und Mineralien gebraucht. Reichen die Vorkommen für die Energiewende aus? Die Analyse des Akademienprojekts „Energiesysteme der Zukunft“ kommt zu dem Ergebnis, dass geologisch gesehen genügend Rohstoffe zur Verfügung stehen und zeigt auf, wie Deutschland seine Rohstoffversorgung sichern kann. Im Juli ist die englische Übersetzung der Analyse im SpringerLink-Verlag erschienen.

Die Publikation „Raw Materials for Future Energy Supply erläutert die Wirkmechanismen auf den globalen Rohstoffmärkten und identifiziert Versorgungsrisiken. Dazu zählen zum Beispiel plötzliche Nachfrageschübe auf den internationalen Märkten sowie die ungleiche Verteilung der Rohstoffvorkommen auf der Welt.

Daran anschließend liefert die Analyse Ansätze, um Warnsignale für potenzielle Rohstoffengpässe rechtzeitig zu erkennen, Ausweichstrategien zu entwickeln und die Rohstoffversorgung für die Energiewende zu sichern. So kann zum Beispiel der Ausbau des Recyclings dazu beitragen, die Abhängigkeit von Metallimporten zu reduzieren. Im Bergbau wiederum gilt es, innovative Technologien zu entwickeln, um die Erkundung und Nutzung der Lagerstätten zu verbessern. Durch die Festlegung verbindlicher Umwelt- und Sozialstandards könnten Rohstoffe darüber hinaus nachhaltiger gewonnen werden.

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Die von Friedrich-Wilhelm Wellmer et al. verfasste Analyse steht nun auch einer englischsprachigen Leserschaft zur Verfügung. Unter dem Titel „Raw Materials for Future Energy Supply“ ist das Buch im SpringerLink-Verlag erschienen.

Link zur Publikation: link.springer.com/book/10.1007/978-3-319-91229-5

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